Das Ursprungsland des MP sind die spanischen Pyrenäen. Die Frühgeschichte des MP ist eng mit der nomadischen Hütetradition von Aragon verbunden. Im königlichen Aragon war Schafhaltung eine wichtige Grundlage. Im Gebirge traf man nicht selten Wölfe und Bären. Es war also notwendig einen Herdenschutzhund zu haben der Menschen und Tiere gleichermaßen beschützte. In der alten Aragoneser Sprache war er als Mostin bekannt.
Diese Rasse ist immer noch eine Seltenheit. Wer jedoch große Hunde liebt ist von der Kraft, dem Charme und seinem gutmütigen Charakter begeistert. Es ist ein ausgeglichener Hund mit zuverlässigem Charakter. Sein Mut und seine Ausdauerbereitschaft kennen keine Grenzen. Er ist ausgesprochen menschenfreundlich, ruhig, edel und intelligent. Vor Fremden weicht er niemals zurück. Seinen Artgenossen gegenüber zeigt er sich gutmütig, wenn auch seiner überlegenen Kraft bewusst.
Erlaubt sind über den Körper unregelmäßig verteilte, scharf umrissene Flecken der gleichen Farbe wie die Maske. Ohren immer gefleckt. Unerwünscht sind rote Flecken, rein weiß und eine weiß-gelbliche Grundfarbe. Seine Instinktsicherheit lässt ihn Situationen richtig einschätzen und er verhält sich ruhig , beobachtend und freundlich, solange keine Gefahr für das ihm Anvertraute besteht. Sein Bellen ist tief und wohlklingend. Der MP ist relativ pflegeleicht. Ein gründliches Bürsten einmal die Woche reicht eigentlich aus. Sein Fell ist „selbstreinigend“. Getrockneten Schmutz muss man nur ausbürsten. Lediglich das Fell hinter den Ohren und die Hose bedürfen etwas intensiverer Pflege, da es dort zu Verfilzungen neigt. Zweimal im Jahr haaren die Hunde ab, dann müssen sie natürlich etwas intensiver gekämmt werden. Sein Futterbedarf ist mäßig, sollte aber ausgewogen sein.